Rudolf Zehnder (Zender)

Ausstellungsplakat Kunstmuseum Winterthur, 1977

* 1901 in Rüti, † in 1988 Winterthur


Bio

RUDOLF ZEHNDER (ZENDER)
Malerei, Zeichnung, Grafik. Gilt als wichtiger Vertreter der Schweizer Malerei. 1908 übersiedelt seine Familie nach Winterthur. Durch die Eltern seiner Mitschülerin Lisa Hahnloser, das Kunstsammlerpaar Arthur und Hedy Hahnloser, erster Kontakt mit der Kunst. 1920 vier Semester Geschichte an den Universitäten Zürich und Heidelberg. Zugleich Zeichenstudien in Züricher Seziersälen und Malkurse in Heidelberg. Ab 1922 Primarlehrerausbildung, anschliessend Vikariatsstelle als Sekundarlehrer. Weitere Zeichenstudien in Frankfurt a. M. und Paris. Erneuter Parisaufenthalt mit Ausbildungsstipendium der Stadt Winterthur. Zusammen mit Wilhelm Gimmi drei Jahre Ausbildung an der Académie Ranson beim Georges-Braque-Schüler Roger Bissière und Bekanntschaft mit dem Maler Carl (Charles) Montag, dem Freund und Mallehrer von Winston Churchill, der ihm ein Atelier in der Nähe von Meudon vermittelt. 1925 Kuraufenthalt in Davos-Clavadel, wo er Ludwig Kirchner begegnet. 1955 Preis der Carl-Heinrich-Ernst-Kunststiftung, Winterthur.

Mitglied der Künstlergruppe Winterthur ab 1932.