Hans Schoellhorn

Wäscherinnen, 1920 Sitzende Dame, 1918 Genève en Hiver, 1935 Circus in Genf, 1946 Chez Cons Weiblicher Akt, 1919 Marché aux Puces

* 1892 in Winterthur, † 1982 in Winterthur


Bio

HANS SCHOELLHORN
Malerei, Illustration, Lithografie, Wandmalerei; Fassade Drogerie zum Zitronenbaum in Winterthur, sowie Dekor. Landschaftsmalerei, besonders die Gegend um den Genfer- und Neuenburgersee, Provence, Midi und Korsika. Zentral sind die Motive aus der Zirkuswelt und von Fahrenden; Millieustudien in Gouache, Aquarell und Öl; nimmt oft am Alltagsleben des Zirkus Knie teil. In den 1920er-Jahren Karikaturist und Illustrator für die Münchner «Jugend» und «Simpizissimus» später auch für den «Nebelspalter». Zahlreiche Plakate für den Zirkus Knie und die Schw. Bundesbahn. 1940/1962 Dekors für die Filmstudios Defu und Ufa Berlin. Ausbildung 1910/11 bei Prof. Louis Calame und Prof. Léon Jean Pétua am Technikum Winterthur; 1911/12 an der Ecole des Beaux-Arts in Genf bei Edouard Ravel, Ferdinand Hodler, Gustave de Beaumont; 1912–1915 Kunstakademie München bei H. Groeber. 1915–1919 lebt er in Genf. 1920–1922 in Paris an der Académie de la Grande Chaumière. 1923-1925 in Marseille niedergelassen; danach erneut in Genf und ab 1954 abwechselnd in Winterthur und Genf. Mit Oskar Reinhart befreundet. Längere Aufenthalte in Spanien, auf Korsika, in Nordafrika, in der Türkei, Griechenland, Frankreich, Holland, Deutschland. Aufenthalte zudem in Spanien.

Mitglied der Künstlergruppe Winterthur ab 1916 (Gründungsmitglied);
ausgetreten 1965.