Jakob Greuter

* 1869 in Rickenbach ZH, † 1945 in Dinhard


Bio

JAKOB GREUTER
Malerei, Zeichnung, Radierung. Neben Seminar und Hochschule Besuch von privatem Zeichenunterricht. Ab 1892 Sekundarlehrer; ab 1902 Reformierung des allgemeinen Lehrplans für den Zeichenunterricht zunächst an der Winterthurer Mädchensekundarschule am Kirchplatz. Mehrere Jahre Unterricht bei Prof. Léon Jean Pétua am Technikum Winterthur. 1909 Studienaufenthalt in München. 1917 wird auf seine Initiative und unter seiner Federführung gemeinsam mit einer Komission des Schw. Lehrervereins das gesamtschw. Stoffverzeichnis für den Zeichenunterricht «Das Zeichnen in der Volksschule» gedruckt. Die Schrift findet weit über die Landesgrenzen hinaus Verbreitung. Engeres Vorstandsmitglied der um den Zürcher Erziehungssekretär I. Fritschi gegründeten «Internationalen Vereinigung für Kunstunterricht, Zeichnen und angewandte Kunst» mit Vertretern fast aller Kulturländer; rege Tagungsteilnahme in europäischen Metropolen. Nach 1936 Rücktritt als Sekundarlehrer; weitere zwei Jahre zeichnerischer Ausbildner von Lehramtskandidaten. Mehrere Jahre im Vorstand des Kunstvereins Winterthur. Stellvertretender Konservator der Kunsthalle Winterthur 1907–1911.
Mitglied der Künstlergruppe Winterthur ab 1916 (Gründungsmitglied).