Heidi Bucher (Müller)

Betty aus Toronto, 1975 Fenster im Parterre, 1980, Perlmutterhaut (Latex) 220 x 140 cm Hautraum (Ricks Kinderzimmer, Lindgut Winterthur), 1987 Das Ahnenhaus / Obermühle (Modell), 1981. Untitled (Herrenzimmer), Schrank Haus Winterthur-Wüflingen,

* 1926 in Winterthur, † 1993 in Brunnen SZ


Bio

HEIDI BUCHER (MÜLLER)
Objekt- und Aktionskunst; «Soft Art-Experimente». In den Anfängen Zeichnung, Malerei und Seidencollage. Später Schaumstoffplastik und Vinylskulptur; «Body Shells». Ab 1974 Einbalsamierung von Textilien mit Latex und Perlmuttpigment; «Raum-», «Häutungs-Aktionen», Hüllen-Installationen; durchsichtig-schimmernde «Haut-Räume» oft als frei im Raum schwebende Environments. Wächst in grossbürgerlichem Elternhaus in Winterthur-Wülflingen auf. 1942–1946 Studium mit Abschluss an der Kunstgewerbeschule Zürich bei Elsie Giauque, Max Bill und Johannes Itten. 1946–1956 verlegt sie ihren Wohnsitz u. a. nach Paris, Südfrankreich und London. 1960–1970 kehrt sie vorübergehend nach Zürich zurück, lebt 1970–1972 in Montreal, Toronto und New York sowie anschliessend bis 1974 in Los Angeles und Santa Barbara. 1974 Rückkehr zunächst nach Zürich, anschliessend in Winterthur und auf Lanzarote. 1994 postum Anerkennungspreis der Stadt Winterthur.

Mitglied der Künstlergruppe Winterthur ab 1980.