Albert Bosshard

Blick auf Piz Cavel, 1933, Aquarell, 33 x 25 cm Altes Gartenhaus, 1943 Aquarell 48 x 35 cm Elgg ZH, 1941 Bleistiftzeichnung, 33 x 48 cm Gedecktes Brüggli und Tabackhüsli, 1934 Aquarell 65 x 51 cm Panorama, 27 X 36 cm Hinterhof in Winterthur, 1936. Aquarell auf Papier, 46.2 x 32.3 cm Ausstellungsplakat Kunstmuseum Winterthur, 1980

* 1870 in Theilingen, † 1948 in Winterthur


Bio

ALBERT BOSSHARD
Zeichnung, Grafik, Aquarell, Malerei; Panorama-, Berg und Gartenlandschaften, auch der Winterthurer Umgebung, zudem Architekturstück. 1886 Schüler der Kunstabteilung am Technikum Winterthur. 1886–1889 Ausbildung zum Lithografen beim Grafiker Frei in Zürich. 1889 kurzer Aufenthalt in Paris. 1901–1902 an der Kunstakademie in München als Schüler von Heinrich Knirr und in Ulm. Studien in Geologie und Kartografie bringen ihn mit Prof. Arnold Heim und Prof. Fridolin Becker in Kontakt. Besonders bekannt gemacht hat ihn die (unvollendete) Ausführung des Tödipanoramas von 1911; Arbeiten vor Ort mit Zeltlager auf dem 3623 Meter hohen Tödigipfel. Malaufenthalte in der engeren Heimat, im Bündnerland und 1929–1931 in Toulon, wo eine Reihe bedeutender Aquarelle nach städtebaulichen Motiven entsteht. In tiefer Freundschaft verbunden mit Paul Bodmer, der ihn als Modell für seine Zürcher Fraumünsterfresken verwendet; im Kopf Karls des Grossen erkennt man das genaue Porträt Bosshards. Auf seinen Rat hin Einführung eines «strengerer Massstabs» bei der Aufnahme neuer Mitglieder in die Künstlergruppe Winterthur.

Mitglied der Künstlergruppe Winterthur ab 1916 (Gründungsmitglied).