Fritz Bernhard Prof.

Blick vom Lindberg, 1920er

* 1895 in Winterthur, † 1966 in Winterthur


Bio

FRITZ BERNHARD PROF.
Malerei, Zeichnung, Radierung, Druck-, Grafik, Wandbild. Besonders Bildnis und Landschaft, aber auch figürliche Kompositionen in Öl, Tempera und Aquarell. Darstellung von Technik und industrieller Architektur. Monumentale Entwürfe in Zeichenstudien und Skizzen für meist nicht realisierte Wandbilder. Illustrative allegorische Darstellungen in Radierungen und Ölgemälden. Weite Verbreitungen finden die drei Malbücher «Mein Mal- und Zeichenbuch», «De chli Maler» und «Wie lerne ich zeichnen und malen?», die Bernhard nach einander in den Jahren 1932/1943/1946 im Auftrag der Kemptthaler Maggi-Fabrik gestaltet. Er wächst in Winterthur als Sohn eines Techn. Zeichner-Konstrukteurs bei der Gebrüder Sulzer AG und einer Damenschneiderin auf. Besucht die Primarschule gemeinsam mit dem späteren Künstlerkollegen und Gründungsmitglied Werner Meyer. 1914 Matura an der städtischen Industrieschule, Zeichenunterricht bei Johann Heinrich Reinhart. 1914–1919 Ausbildung zum Zeichenlehrer am Technikum Winterthur und an der Ecole des Beaux-Arts in Genf. 1919 Zürcherisches Zeichenlehrerdiplom. Nach Studienaufenthalten im In- und Ausland ist er zunächst Stellvertreter seines Lehrers Prof. Johann Jakob Graf an der ETH Zürich und lehrt 1928–1960 als Professor für Zeichnen und Modellieren am Technikum Winterthur.

Mitglied der Künstlergruppe Winterthur ab 1916 (Gründungsmitglied);
Aktuar 1925–1935; Kassier 1948–1958.