Fotostiftung Schweiz

Privatsammlung Zürich © Collection Nicolas Crispini, Genève © ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv

23.10.2021–30.01.2022
Nach der Natur
Schweizer Fotografie im 19. Jahrhundert

Fotostiftung Schweiz
Grüzenstrasse 45, CH-8400 Winterthur
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23. Oktober 2021 bis 30. Januar 2022
Nach der Natur
Schweizer Fotografie im 19. Jahrhundert
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Nachdem die Fotografie 1839 in Paris als französische Erfindung proklamiert worden war, eroberte das neue Medium in kürzester Zeit ganz Europa. Der Wettlauf um technische Verbesserungen ging zwar von den kulturellen Zentren aus, doch bald wurden die schweren Kameras auch in die Dörfer und aufs Land, in abgelegene Täler und auf die Berge getragen, wo die Fotografen mit ihren Aufnahmen «nach der Natur» Aufsehen erregten. Wie war es möglich, dass sich die Fotografie so rasant verbreitete? Wer waren die Schweizer Pioniere, die sich immer neue Anwendungen ausdachten, vom repräsentativen Porträt bis zum Fahndungsbild, von der Natur- und Landschaftsstudie bis zur Darstellung von Industrie und Technik, von der wissenschaftlichen Vergrösserung bis zur Dokumentation von Ereignissen?

Die Überblicksschau Nach der Natur beleuchtet erstmalig die ersten 50 Jahre des neuen Mediums in der Schweiz und zeigt ein bisher wenig erforschtes Kapitel der Schweizer Fotografie. Die Ausstellung führt exquisite Werke aus zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen zusammen, um die folgenreiche Erfindung in ihrer künstlerischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedeutung zu erfassen.

Es erscheint eine umfassende Publikation in einer deutschen und französischen Fassung im Steidl Verlag, Göttingen.

Eine Koproduktion von Fotostiftung Schweiz, Museo d’arte della Svizzera italiana, Lugano und Photo Elysée, Lausanne.