Kunstmuseum Winterthur | Beim Stadthaus

Kunsthaus Zürich, 1975, © Estate of Roy Lichtenstein / 2019, ProLitteris, Zurich Privatbesitz Schweiz  Foto: Gerhard Richter 2019 (0062) Zürich Foto: Millar Studio Kunstmuseum Winterthur, © ProLitteris Zürich, Foto SIK-ISEA, Philip Hitz Kunstmuseum Winterthur, © Henriette Coray Loewensberg, Foto SIK-ISEA Philip Hitz

Kunstmuseum Winterthur | Beim Stadthaus
Museumstrasse 52, 8400 Winterthur

18.5.–18.8.2019
Frozen Gesture - Gesten in der Malerei

13.4.2019 – 2.2.2020
Konstruktives Kabinett - Max Bill und die Zürcher Konkreten

Frozen Gesture - Gesten in der Malerei
Das Kunst Museum Winterthur zeigt mit der umfangreichen Ausstellung Frozen Gesture. Gesten in der Malerei die Möglichkeiten der Geste in der zeitgenössischen Malerei. Ausgehend von Lichtensteins ikonischem Brushstroke und herausragenden Einzelwerken von Gerhard Richter (*1932) und Carl Ostendarp (*1961) eröffnet sich den Besucherinnen und Besuchern ein attraktiver Parcours von höchster malerischer Qualität und ausser-ordentlichem visuellem Reiz. Umfangreiche Ensembles zeitgenössischer Kunstschaffender wie Franz Ackermann (*1963), Ingrid Calame (*1965), Bernard Frize (*1954), Katharina Grosse (*1961), Robert Janitz (*1962), Jonathan Lasker (*1948), Fabian Marcaccio (*1963) und Judy Millar (*1957) treffen auf grössere Werkgruppen bedeutender Schweizer Künstler-innen und Künstler wie Pia Fries (*1955), Christoph Rütimann (*1955) und Christine Streuli (*1975), ergänzt durch eine Intervention von Karin Sander (*1957).

Konstruktives Kabinett - Max Bill und die Zürcher Konkreten
«ich bin der auffassung, dass es möglich sei, eine kunst weitgehend auf grund einer mathematischen denkweise zu entwickeln.» Mit diesem Credo brachte Max Bill (1908–1994) den Grundsatz der konkreten Kunst auf den Punkt. Seit Mitte der 1930er Jahre war Bill der Wortführer einer Bewegung, die sich im Kontext der Moderne auch in der Schweiz mit einer gegenstandslosen, geometrischen Formensprache auseinanderzusetzen begann und die als Zürcher Konkrete international bekannt wurde.
Neben Architektur, Design, Typographie und Grafik war er vor allem auch als Bildhauer und Maler tätig. Diesem künstlerischen Aspekt seines Werks richtet das Kunst Museum Winterthur nun eine Kabinettsausstellung aus. Neben Bill werden auch seine Weggefährten der Zürcher Konkreten vertreten sein: Camille Graeser (1892–1980), Verena Loewensberg (1912–1986) und Richard Paul Lohse (1902–1988), die den Kern der Bewegung bildeten.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl aus den umfassenden Beständen der Sammlung des Kunst Museum Winterthur, ergänzt mit bedeutenden Leihgaben aus Privatbesitz.