Christiane Ghilardi

Bio

Christiane Ghilardi wurde 1956 in Hamburg geboren. Seit Mitte 1998 lebt sie in Winterthur. Nach dem Abitur im Jahr 1975 folgte keine Ausbildung, sondern„Learning by Doing” auf allen Ebenen. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit korrigiert sie Geschriebenes: Künstlerbiografien, Vernissagen- und Broschürentexte, Diplom- und Masterarbeiten sowie Dissertationen. Oder schreibt selber. Zudem berät sie bei Dossierfragen und organisiert Ausstellungen.

Seit 2009 leitet Christiane Ghilardi die Geschäftsstelle der Künstlergruppe Winterthur, ist Mitglied und im Vorstand der Gruppe. Zudem ist sie im Vorstand des Café des Arts Winterthur und engagiert sich in
der IG Busdepot Deutweg sowie für outside-inside, einer Vereinigung von Kunstschaffenden verschiedener ausländischer Nationalitäten. In ihrer künstlerischen Arbeit nimmt sie Bezug auf gesellschaftliche und persönliche Fragen.


Ausstellungen

März 2014: Gruppenausstellung im Saal „Altes Stadthaus“ Winterthur, outside-inside, Gruppenthema OUTSIDE-INSIDE
Dezember 2013: Weihnachtskunstmarkt im Atelier Sidi in Winterthur. Kuhhornkunst und neue Euterobjekte.
November 2013: DESIGNGUT Winterthur. In der Schuhwerkstatt von Franz Kälin werden drei Paare selbst entworfener und gearbeiteter Schuhe präsentiert.
September 2013: "Open Doors" im Büelholz 4 a „TATORT“, überarbeitete Fernsehfotos sowie Objekte zu Tatorten. Orten, in denen Täter und Opfer sich begegnen.
Juni 2013: "Die Unjurierte" in Winterthur. Installation "Original & Fälschung", Arbeiten mit und ohne Kuhhorn, Blindzeichnungen zum Buch „Muh!“ von David Safier - Szenen mit und ohne Kuhhorn
Februar/April 2013: Gruppenausstellung mit der Künstlergruppe Winterthur im Raiffeisen Kunstforum Winterthur: "Verstärkung 13"
Januar 2013: Gruppenausstellung im Saal „Altes Stadthaus“ Winterthur, outside-inside, Gruppenthema FEUER
November 2012/Januar 2013: Gruppenausstellung mit der Künstlergruppe Winterthur im Raiffeisen Kunstforum Winterthur: "Dunkel war's, der Mond schien helle..."
September 2012: "Open Doors" im neuen Atelier. Neue Regenaquarelle zum Thema "Bistro" und Blindzeichnungen zu Textpassagen aus "Die rote Zora und ihre Bande" und "Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn".
Sommer 2012: Euter und Schuhe in der Wunderkammer des Kunstmuseums Thurgau: Meine selbst entworfenen und gefertigten Schuhe waren Objekt der Woche. Ausserdem konnten in der Wunderkammer drei Papiermaché-Euter von mir bestaunt werden.
Januar 2012: Gruppenausstellung im Saal „Altes Stadthaus“ Winterthur, outside-inside, Gruppenthema UTOPIA
September 2011: „Open Doors“, Euterparade und diverse Regenaquarelle
Juli 2011: Dauerinstallation „KuH - unter dem Sternenhimmel von Argentinien“
Januar 2011: Gruppenausstellung im Saal „Altes Stadthaus“ Winterthur, outside-inside, Gruppenthema Heimat, individuell umgesetztes Thema: „Kantönligeist“
September 2010: Gruppenausstellung im American Women’s Association, Zürich, „Selbstporträt“
September 2010: „Open Doors“, Winterthur, Installation „Deep Water Horizon“
Ende 2009/Anfang 2010: Gruppenausstellung in der Kunsthalle Frauenfeld „Sans Papier I bis IV - Arbeiten ohne Papier“ (eigenes Thema).
September 2009: „Open Doors“, Winterthur, Installation „Überlebenskünstler - Kakteenmutanten in Winterthur“
Juni 2009: „Die Unjurierte“ in Winterthur, Installation „Traumkoje 102“
September 2008: „Open Doors“, Winterthur, Installation „KiosK“ sowie „Die friedliche Nutzung der Schweizer Armeewolldecke I bis IV“
2007: Winterthur, Installation/Galerie „C.L.O“.
2007: Gruppenausstellung in der Galerie „Kunsttreppe“ in Winterthur, „Bitte... zeichne mir ein Schaf“
2003: Gruppenausstellung im Treppenhaus der Migros-Klubschule, „Experimentelles Malen / Gestalten mit Collagetechnik“.


Preise & Stipendien

Leider (noch) keine.


Diverses

Ihr Herz schlägt für die Kuh. Deshalb hat sie einen Film gedreht: KuHwak.
Idee, Drehbuch, Filmerin, Requisite & Illustration: Christiane Ghilardi
Schnitt & Ton: Mia Diener

Coffea arabica ist die älteste bekannte Kaffeepflanze. Sie stammt ursprünglich aus Abessinien, dem heutigen Äthiopien im Nordosten Africas. Ihre Früchte wurden seit je her von wild lebenden Tieren gefressen. Heute wird Kaffee rund um den Äquator angebaut und wirtschaftlich genutzt.

Der sog. Katzenkaffee Kopi Luwak aus Indonesien gilt als teuerster Kaffee der Welt. Er wird aus dem Kot der possierlichen Fleckenmusangs gewonnen. Diese werden in engen Käfigen gehalten und fressen nur Rohkaffeebohnen. Sie sind mangelernährt und sterben wesentlich früher als ihre frei lebenden Artgenossen. Tierschützer und weitere sensibilisierte Personenkreise konnten dies nicht länger hinnehmen und suchten nach einem Tier, das Rohkaffeebohnen in einem verträglichen Nahrungsmix zu sich nimmt, dabei keinen Schaden nimmt, und dennoch ein für den Kaffeeliebhaber qualitativ hervorragendes Produkt liefert. Zahlreiche Forschungsergebnisse und Untersuchungen zeigten, dass die Schweizer Bio-Hornkuh für diesen Veredelungsprozess am besten geeignet ist.

Achtung: Es handelt sich bei dem Film um ein Kunstprodukt, voller Wahrheit und Erfundenem. Mehr Informationen zum Thema erteilt Christiane Ghilardi gern auf Anfrage.