Andreas Fritschi

Papierarbeiten

Bio

Fritschi, Andreas, schweiz. Objekt- und Konzeptkünst-ler, 21.1.1954 Winterthur, lebt und arbeitet in Winterthur und Lucinasco (I). Nach Abschluss einer Schreinerlehre 1974 Besuch versch. Schulen und Bildhauerateliers in Kanada, Mexiko und Italien. Seit der Rückkehr in die Schweiz vertiefte Auseinandersetzung mit der Formen-sprache der Moderne. Auf Rasterbasis entwickelt F. in der Folge abstrakte, aus Keilen und Balken fächerartig konstruierte Holzobjekte, die Statik und Balance thematisieren und ab den späten 1980er Jahren monumentale Dimensionen annehmen. Parallel entstehen grossforma-tige Papierplastiken. Ab ca. 1990 – oft im Rahmen von Aufträgen oder Wettbewerben für Kunst im öffentlichen Raum – Neuinterpretation seiner Arbeiten als „Soziale Plastiken“, die Orte der Erinnerung und gesellschaftliche Wertvorstellungen mit neuer Bedeutung aufladen.
Zum künstlerischen Schaffen von Andreas Fritschi gehört auch immer die Öffentlichkeitsarbeit der Kunstvermittlung welche sich in diversen Projekten manifestiert. Die Suchen nach neuen Formen der Auseinandersetzung mit Kunst und die daraus entstehenden Diskussionen sind für Fritschi ein grosses Anliegen. Der Kulturverein oxyd ist die konsequente Weiterführung der Projekte Kunstforum und Werkhalle.


Ausstellungen

1984 - 2012 Galerien / Kunstinstutitionen, Zürich, Biel, Uster, Winterthur, Seedamm-Kulturzentrum Pfäffikon SZ: "Volks-kunst" / Rapperswil: "Kunst am Technikum" / Winterthur: "Kunst im Park Sonnenberg" / Bern: Skulpturenweg Grauholz Winterthur, Kunstmuseum: „Dezemberausstellung“, oxyd Kunsträume "4 Tische - 4 Räume", Winterthur Skulp-turen-Symposium Winterthur, oxyd Kunsträume "Humus"

1992 werkhalle, initiert von Andi Fritschi in einer alte Lagerhalle beim Bahnhof Wülflingen: Ateliergemeinschaft von Kunstschaffenden.
1995 Gründung des Vereins "werkhalle"
1996/97 Experiment Streit Kunst - Kunst Streit,
2002 Gründung Kulturverein oxyd
2003 oxyd Kunsträume. Neustart mit "Kunst, Kulinarik und Debatten"


Diverses

Kunst am Bau
Effretikon: Urnenanlage (Waldgrenze, 1992); Marthalen: Alters und Pflegeheim Weinland; Wetzikon: Spital (wer-den – vergehen, 1994); Winterthur: Schulhaus Heilig-berg; Winterthur-Wülflingen: reformierte Kirche (Tauf-baum, 2003); Zolli¬kon: Gemeindehaus; 2007 ipw Winter-thur Kreuzobjekt.