Museum Oskar Reinhart

Die Sammlung neu päsentiert. (Foto Marc Dahinden) Die Sammlung neu präsentiert. (Foto Marc Dahinden) Neu. Sachlich. Schweiz. Neu. Sachlich. Schweiz. Das 19. Jahrhundert – Blütezeit der Miniaturportrait Das 19. Jahrhundert – Blütezeit der Miniaturportrait

24.02.2017 - 31.12.2017:
Die Sammlung neu präsentiert.

01.09.2017 - 14.01.2018
Neu. Sachlich. Schweiz.

14.07.2017 - 28.02.2018:
Das 19. Jahrhundert – Blütezeit der Miniaturportrait

Die Sammlung neu präsentiert:
Das Museum Oskar Reinhart zeigt seine Sammlung in neuer Form. Ziel der neuen Hängung ist eine attraktive Präsentation der Gemälde der Stiftung Oskar Reinhart unter Einbezug von Werken aus der Sammlung des Kunstmuseums Winterthur. Um die Bilder grosszügiger und repräsentativer zeigen zu können, wurden die Räume farblich neu gestaltet und die alten Zwischenwände entfernt. Nach dem im September das zweite Geschoss neu eingerichtet wurde, sind nun die Säle mit den Schwerpunkten der Deutschen Romantik, dem österreichischen Biedermeier und der Westschweizer Malerei abgeschlossen. Damit wird die Stiftung Oskar Reinfahrt und die Kunst des 19. Jahrhunderts dem heutigen Publikum nähergebracht.

Neu. Sachlich. Schweiz.
Das Museum Oskar Reinhart widmet eine grosse Sonderausstellung der Malerei der Neuen Sachlichkeit in der Schweiz. Es ist die erste umfassende Werkschau zu diesem Thema seit beinahe 40 Jahren und bietet einen breiten Überblick über diese wichtige Epoche der Schweizer Malerei. Zu sehen sind Über 100 Werke von sechzehn Künstlern, darunter solche, die in der Öffentlichkeit bisher völlig unbekannt waren. Vertreten sind Kunstschaffende aus allen Regionen der Schweiz; vom Bodensee bis in die Romantik und vom Tessin bis nach Basel. Die Leihgaben stammen aus Schweizer Kunstmuseen und aus Privatbesitz, darunter zahlreiche Werke, die noch nie öffentlich zu sehen waren. Ergänzt werden die Bilder mit einer Auswahl der schönsten Werbeplakate neusachlicher Künstler.

Das 19. Jahrhundert – Blütezeit der Miniaturportrait:
Das Museum Oskar Reinhart zeigt Miniaturen des 19. Jahrhunderts aus den Sammlungen Briner und Kern.
Im Klassizismus – als Frankreich unter Napoleon I. in Europa Grossmachtpolitik betrieb und Repräsentation von Rang und Stellung eine wichtige Rolle spielte – erreichte die Miniaturmalerei europaweit einen nie dagelegenen Produktionsreichtum. Gemalt wurde fast ausnahmslos auf dünne Elfenblätter, die sich für die Wiedergabe von Gesicht und Händen bestens eigneten. Die Darstellung eines Brustbildes, mehr noch, eines Modells in Halbfigur  mit aufwendiger Garderobe vor inszenierten Interieurs oder romantischen Landschaften verlangte einen enormen Zeitaufwand. Diese künstlerisch anspruchsvollen Miniaturen waren Luxusgüter.