Biennale «Refugium»

20.5 -10.9 2017
Kulturort Galerie Weiertal

«Refugium» steht als Motto der Biennale 2017 über dem idyllisch gelegenen Kulturort Weiertal. Als Thema fragt es nach dem Verhältnis zwischen dem Idyllischen in der Kunst als Inszenierung von Wunschwelten, dem Politischen und dem Alltäglichen als Kampf gegen Umweltzerstörung und dem Ringen mit den Auswirkungen der Globalisierung. Mit «Refugium» wird die Rolle der Natur als Ressource für den zunehmend entfremdeten Städter zur Diskussion gestellt, aber auch die Mechanismen, welche den sozialen oder gar politischen Zugang dazu regeln. Wer darf ins Refugium und wer nicht? Wer wird «refusé» und steht als « refugié» vor den Toren? Präsentiert werden ortsspezifische Objekte und raumbezogene Intervention, poetisch-versponnene oder kritisch-politische Beiträge, die sich inhaltlich, formal und/oder materiell auf den Ort beziehen, um in ihrer Vielstimmigkeit die Komplexität des Themas aufzufächern.

Künstler/innen:
Maya Bringolf, Eveline Cantieni, Mia Diener, Quynh Dong, Marianne Engel, Gregor Frehner, Gabriela Gerber und Lukas Bardill, Bob Gramsma,
Thomas Hirschhorn, Huber.Huber, Monica Ursina Jäger und Michael Zogg,
Victorine Müller, Yves Netzhammer,RELAX (chiarenza & hauser & co),
Pipilotti Rist, Ilona Ruegg, Olga Titus.
Skulpturen, Plastiken und Bilder: u.a. Hans Aeschbacher (posthum), Robert Lienhard (postum), Pascal Kohtz, Thierry Perriard, René Fehr Biscioni, Marcel Gähler, Dominik Heim.